Blower-Door-Messung Einfamilienhaus

Die Blower-Door-Messung Einfamilienhaus oder auch Luftdichtheitsmessung ist ein standardisiertes Messverfahren, in dem die Luftdichtheit eines Gebäudes erfasst werden kann. Bei diesem Verfahren wird gemessen, wie oft das Luftvolumen eines Gebäudes bei einer aufgebauten Druckdifferenz zur Außenluft pro Stunde ausgetauscht wird. Um diesen Differenzdruck vom Gebäudedruck zur Außendruck herzustellen, bedient man sich eines Ventilators.
Dieser kann an einer offenen Außentür (Eingangstür oder Balkontür) eingesetzt werden und wird dann mit Folien luftdicht abgeschlossen. Um zu eine Kenngröße bzw. Referenzwert nach Norm (n50) der Luftdichtheit zu erhalten, wird der gemessene Volumenstrom durch das Volumen des Gebäudes geteilt.

Während die Druckdifferenz aufgebaut ist (Unterdruck im Haus), können Leckstellen in der Gebäudehülle mittels thermografischer Untersuchung oder dem Anometer lokalisiert werden.

Grundsätzlich sind auch hier zwei Blowerdoor-Messverfahren möglich und wir empfehlen auch immer beide. Zu einem besteht die baubegleitende Messung als Leckageortung und zum anderen die von der DIN 13829 geforderte Abschlussmessung.

Eine baubegleitende Messung mit Feststellung eventueller Undichtheiten ist für Sie eine Kontrolle der bereits erfolgten Bauleistung. Mängel an der Bauausführung können sofort visuell sowie spürbar aufgezeigt werden.

Blower-Door-Messung Einfamilienhaus

  • Blower-Door-Messung in Anlehnung nach ISO 9972 (Dez. 2015) und DIN EN 13829 Verfahren B oder A und nach EnEV neuester Fassung sowie nach DIN EN 4108 / T 7
  • Durchführung einer Druckdifferenzmessung (Blowerdoor-Messung) zur Überprüfung der Luftdichtheit in Anlehnung nach ISO 9972 (Dez. 2015) und DIN EN 13829
    – Abdichtungen: Zu-, Abluft Lüftung / Wärmepumpe / Kamin, Wasserabflüft
    – Messung mit Über- oder Unterdruck beim Druckdifferenz von 15 Pa- 60 Pa
    – Ermittlung der Luftwechselrate n50 nach EnEV 2014
  • Erstellung eines Zertifikats nach EnEV 2014 /2016, eines Messprotokolls nach ISO 9972 (Dez. 2015) und DIN EN 13829
  • Erstellung eines Zertifikates bei Einhaltung der Grenzwerte nach DIN EN 4108 T 7 und DIN V 18599
  • Erstellung eines Messprotokolls
  • Leckageortung mittels Thermografie oder Anemometer
  • Erzeugung eines Gebäudedruckdifferenz von 50 Pa zwischen Innen und Außen (Undrucksverfahren)
  • Ortung von Leckagen mittels Thermografie bei Außentemperaturdeffirenz ca. 10 K, sonst mittels Anemometer
  • Erstellung eines LeckagenprotokollsIm Rahmen der KfW Förderung kann hier ein Zuschuss von 50 % gemäß Programm 431 beantragt werden.


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